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Die zahnärztliche Prothetik ist die Disziplin, die sich mit der Wiederherstellung stark zerstörter oder verloren gegangener Zähne befaßt. Verloren gegangene oder beschädigte Zähne beeinträchtigen nicht nur die Ästhetik sondern auch die Kaufunktion und können zu Fehlbelastungen der anderen, gesunden Zähne führen.
Kronen werden immer dann erforderlich, wenn der Substanzverlust so stark ist, dass eine herkömmliche Füllungstherapie nicht mehr möglich ist. Dazu wird durch zirkuläres Beschleifen ca. 1-1,5 mm Substanz abgetragen entsprechend dem verwendeten Kronenmaterial eine metallische oder keramische Krone auf dem Zahnstumpf befestigt.
In den meisten Fällen kommen keramisch verblendete oder vollkeramische Kronen zum Einsatz. Das höchst ästhetische Resultat wird durch die vollkeramische Krone erzielt. Hier hat sich in den letzten Jahren das Material Zirconoxid durchgesetzt, das eine natürliche Ästhetik und eine hohe Bruchsicherheit verbindet. Die Bruchfestigkeit dieses Materials ist etwa dreimal so hoch wie die anderer Keramiken, so dass man im Fachjargon auch gern vom „keramischen Stahl“ oder „weißem Gold“ spricht.
Wenn Zähne fehlen, kommen Brücken zum Ansatz. Auch hier müssen die Zähne, leider oft auch naturgesunde, beschliffen werden. Zwischen die Kronen werden dann ein oder mehrere Brückenglieder eingesetzt.
Wenn so viele Zähne fehlen, dass Brücken aus statischen Gründen nicht mehr möglich sind oder im hinteren Bereich mehrere Backenzähne fehlen, besteht noch die Möglichkeit des abnehmbaren Zahnersatzes. Die Verankerung an den Restzähnen kann über Klammern, Geschiebe oder Teleskope erfolgen.
Zu vermeiden ist abnehmbarer Zahnersatz in vielen Fällen durch die Eingliederung von Implantaten.
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